Mobil in Tübingen

Entscheidungshilfen für eine bessere Verkehrsinfrastruktur

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Im September zusammen mit der Bundestagswahl  soll eine Bürgerabstimmung über die zukünftige Verkehrsinfrastruktur, insbesondere die Innenstadtbahn in Tübingen erfolgen.

Das angebliche Heilmittel Innenstadtbahn hat mehr Nebenwirkungen als Nutzen. Wie es bei Heilmitteln üblich ist gibt es natürlich auch einen Placeboeffekt: das Umweltgewissen wird beruhigt. Da dieses angebliche Heilmittel aber keine Homöopathie ist, sondern ein massiver Eingriff in die Stadtstruktur, sollten die Nebenwirkungen gesehen werden. Eine Nebenwirkung ist die, dass Fahrradfahrer in der Karls-,Mühl- und Wilhelmstraße viel schnell er in die  Unfallklinik kommen können als sie wollen, nämlich mit dem Sanka. Die Unfallgefahr von Innenstadtbahnen ist hoch, Gleise sind Fahrradfallen, 40 t Gefährte haben einen doppelt so langen Bremsweg wie  Busse und sie können nicht ausweichen. Bahnen brauchen einen eigenen Gleiskörper, sonst sind sie mit ihren Gleisen und ihrem Gewicht Dinosaurier in einer Stadt. Es gibt viele elegantere Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Illusionen lassen einen die Welt erträglicher aushalten! Die Illusion die Innenstadtbahn sei leise, komfortabel (umsteigefrei), führe schnell ans Ziel, sei  sicher und schone die Umwelt lässt sich rasch zerlegen.

Realität: sie ist laut, rumpelt, Stahl auf Stahl.

Sicherheit: viele Unfälle mit Straßenbahnen

Unfall Bahn Fahrrad

 

Geschwindigkeit – das war`s dann für Stunden

Stau Unfall

 Ein ernster und gut  geschriebener Artikel aus  Zeitonline – Straßenverkehr: Tramschienen – wer kennt sie nicht?von Anna Mayr

Andere Städte finden andere und klügere Lösungen – z.B.Esslingen

O-Bus in Esslingen

fährt mit und ohne Oberleitung (Batterie)

Mobilität Tübingen E-Auto E-Bus O-Bus

Konstanz hat die Gleise am Hafen still gelegt und der Gastronomie zur Verfügung gestellt.

Weitere Erläuterungen und interessante Informationen brauchen wir als Grundlage für  einen konsensorientierten Diskurs. Dazu bedarf es unterschiedlicher Blickwinkel auf eine komplexe Planung. Möglichst fundiertes Wissen ist gefragt und nicht Entscheidungen, die ein Bauchgefühl bedienen oder ein schlechtes Gewissen beruhigen.

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