Alternativen:

Ein Buslinie mit Brennstoffzellenbus jetzt vom HptBf später vom geplanten Haltepunkt Mühlbachäcker zu den Kliniken ist möglich, dann an die Regionalbahn angeschlossen – Anschluß getaktet –  und verkürzt die Fahrzeit für modellhaft von PKW zu den Kliniken auf 8 Min. über Belthlestr.-Frondsbergstr. braucht er  6 Min und bis Technologiepark 18Min. Diese Linie wäre mit einem Bus  schon jetzt!! leicht machtbar und könnte erprobt werden.

Alternativen: Münster, Solingen,Wuppertal ....

Ein interessanter Artikel aus der SZ vom 12.11.2020

http://sz.de/1.5111797 E-Bus,Brennstoffzelle,O-Bus

CO2-Verbrauch: Linienbus 80g, Straßenbahnen, U-Bahnen und Eisenbahnen sind besser, ein Reisebus oder Fernbus (Diesel) ist mit 31/29 g CO2 noch besser und ein Brennstoffzellenbus ? Je nach Wasserstoffquelle 0 g! Das sollte zu denken geben!

Quelle:Umweltbundesamt 2018

2 Kommentare zu „Alternativen:“

  1. Prof. Dr. Ulrich Otto

    Ja, die Prüfung von Alternativen ist zentral. Es gibt genau dazu seit Herbst ´20 sehr differenzierte Studienergebnisse (leider allerdings nur im ersten Teil, der zweite Teil zur Innenstadtstrecke selbst fehlt noch). Zwei Bitten also an Sie, wenn Sie selbst immer schreiben, auf Fakten zu beharren: (a) verweisen Sie bitte aktiv auf diese Studie – es ist derzeit eine der überzeugendsten Aufarbeitungen der wiss. Evidenz. (b) Bitte nehmen Sie differenziert Stellung zu den Ergebnissen. Die Hauptaussage ist sehr klar: von den ernstzunehmenden grundsätzlichen Alternativen ist insb. in zwei zentralen Punkten keine ausreichend leistungsfähig: 1) in puncto Leistungsfähigkeit/Beförderungskapazität, 2) in puncto PKW-Vermeidung (mit dem zentralen empirisch gut abgesicherten Zusammenhang zur Umsteigefreiheit).

    1. Lieber Prof. Otto,
      die ganze Idee der Innestadtbahn beruht auf der Annahme, dass 2030 mehr Menschen ihr Fahrzeug stehen lassen und öffentlich fahren und dies nur tun, wenn dies umsteigefrei ginge.
      Es gibt aber viele andere Ideen, wie man Menschen zum Umstieg motivieren kann:
      1. Verfügbarkeit – pünktlich, schnell, preiswert – dann steigt man gerne einmal um – s. ÖPNV in anderen Städten
      2. Können Sie sich vorstellen, dass Mobilität 2030 anders aussehen wird als 2006, als die Idee geboren wurde? Shuttles von einer Hatestelle Mühlbachäcker, Westbahnhof, Lustnau über Hagellocher Weg und Nordring zu den Kliniken. Morgenstelle, Waldhäuser-Ost usw. Auch für Schüler ist die Lustnau-Anbindung attraktiv.
      3.Die Anbindung Tübingens an Stuttgart über Herrenberg und Wendlingen kann nicht über die Innenstadtbahn erfolgen.Sie ist aber ein echter Gewinn für die Pendler.
      4.Zur Wissenschaftlichkeit: konnte jemand die Situation des ÖPNV 2020/21 voraussagen? Wieviel Arbeitsplätze werden sich künftig im home-0ffice befinden? Wieviele steigen lieber aufs Rad oder ihr Elektro-Auto um, weil sie eine neue Pandemie fürchten (es soll ja weitere Mutanten und auch H5N1 Varianten geben. Also die Zukunft kann keiner voraussehen! s. auch Jens Beckert – Imaginierte Zukunft -sehr lesenswert
      5.Sicherheit: ich bin für eine Regionalbahn und Verbesserung der Bahn zwischen den Städten. Gleise brauche ein gesondertes Gleisbett. Schienen und Fahrradstraßen passen nicht zusammen.
      Die Regionalbahn ist gut und der Ausbau sicher sinnvoll. Die Innnestadtbahn ist unnötig. Die Mühlstraße sollte entlastet werden, und damit wird die Stadt menschen- und fahrradfreundlicher.
      Dr. Joachim Grüner

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