RSB – Innenstadtstrecke Einflüsse evtl. überregionale Verbesserungen und Verschlechterungen gleichen sich aus, d.h. es gibt insgesamt keine Verbesserungen!

Faktenpapier Innenstadtstrecke .s Link

Umsteigefreiheit und andere RSB-Einflussfaktoren

Umsteigefreie und nicht umsteigefreie Verbindungen

(Quellen: Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, Homepage; Standardisierte Bewertung Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, PTV AG, März 2012; DB-Fahrpläne)

Umsteigefreie RSB / ISS-Verbindungen

  • Mössingen – Tübingen Hbf – Tübingen WHO  (S 11)
  • Horb – Rottenburg – Tübingen Hbf – Tübingen WHO  (S 3)
  • Herrenberg – Tübingen Hbf – Tübingen WHO  (S 4)
  • Kleinengstingen – Pfullingen – Reutlingen – Tübingen Hbf – Tübingen WHO  (S 5)

Nicht umsteigefreie RSB / ISS-Verbindungen (RSB-Endpunkt Tübingen Hbf)

  • Onstmettingen – Balingen – Hechingen – Mössingen – Tübingen Hbf  (S 1)
  • Rottenburg – Tübingen Hbf  (S 31)
  • Entringen – Tübingen Hbf  (S41)

Verlust bisher umsteigefreier DB-Verbindungen

  • Bad Urach – Tübingen Hbf. Künftig Umstieg in Reutlingen Hbf erforderlich.
  • Herrenberg – Bad Urach ist nicht mehr durchgebunden. Künftig Umstieg in Tübingen Hbf und Reutlingen Hbf erforderlich.
  • Rottenburg – Stuttgart (alle 2 Stunden). Künftig Umstieg in Tübingen Hbf erforderlich.

Verlust bisher umsteigefreier TüBus-Verbindungen

Siehe Faktenpapier „Änderungen TüBus-Netz“

Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Umsteigefrei bis Tübingen WHO sind die RSB-Linien aus Mössingen, Horb (über Rottenburg), Herrenberg und Kleinengstingen (über Reutlingen). In Tübingen Hbf enden die HVZ-Verstärkerlinien aus Rottenburg und Entringen sowie die RSB-Linie aus Onstmettingen, d. h., Pendler aus Bodelshausen, Hechingen, Balingen und Albstadt müssen wie bisher zur Weiterfahrt Richtung Kliniken und Technologiepark umsteigen.

Verloren gehen bisher umsteigefreie DB- und TüBus-Verbindungen. In der Logik der ISS-Befürworter, für die die Umsteigefreiheit das zentrale Argument für den Wechsel vom PKW auf die RSB ist, müsste dies zu einer Zunahme des PKW-Verkehrs führen.

Faktoren zu Lasten der ÖPNV-Nutzung

Umsteigefreiheit fördert für sich genommen die Attraktivität des ÖPNV und kann zu Verlagerungs-effekten vom PKW zum ÖPNV führen. Sie ist bei der Verkehrsmittelwahl aber nur ein Argument unter vielen. „Wichtiger als das Sitzenbleiben in einem Fahrzeug sei, so die Experten in Soehlkes Zusammenfassung, der Komfort des Umstiegs und die Verlässlichkeit der Anschlüsse.“ (ST vom 9.11.2018 über Workshop zur Alternativen-Planung vom 6.11.2018)  „Ob sie [die Umsteigefreiheit] wirklich kritisch ist für das Gedeihen eines Mobilitätsnetzes, wollte der Nürtinger Grünen-Bundestagsabgeordnete und Verkehrsexperte Matthias Gastel „pauschal nicht beantworten“.“ (ST vom 13.11.2020 über Online-Veranstaltung von AL/Grüne vom 11.11.2020)

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