Warum eine Seite zur Stadtbahn?

                                                                                               

Oben sehen Sie einen O-Bus, einen Fahradfahrer und ein Tuck-Tuck in Moshi, unserer Partnerstadt. Das Tuck ist klein, beweglich, braucht kaum Sprit, fährt über Feldwege, lässt sich überall parken, ist aber leider nicht klimatisiert und hat keine Heizung – wie auch Fahrräder,E-Bikes usw. Die sind noch beweglicher aber nicht wetterfest.
Unser Mobilitätsproblem muss anders gelöst werden – zumindest im Winter und für Alte und Gebrechliche. Vermutlich werden dann analog zu Tuck-tucks kleine selbstfahrende Google-Cars durch die Straßen fahren.
Jetzt ist eine Stadtbahn als Ersatz für eine Buslinie geplant. Bringts die ?
Eine unbewegliches, lautes Gefährt auf starren Schienen vom Bahnhof zu den Kliniken oder WHO. Sie
fährt nicht
in die Südstadt, Franz. Viertel,Waldhäuser,Lustnau, Pfrondorf,Derendingen,Hauserstr. usw.,
ist teuer ,
führt zu jahrelangen Verkehrsbehinderungen
und
der Bau verbraucht soviel fossile Brenstoffe, daß die CO2-Bilanz negativ ist.

Eine differenzierte ergebnisoffene Diskussion ist notwendig. Dazu soll auf der Seite Material zur Verfügung gestellt werden.

Großprojekte geraten meist außer Kontrolle, da sie nicht realistisch, sondern idealistisch geplant werden. Es gibt eine Idee und die ist so bestechend, wird ständig wiederholt,wird beworben, so dass eine Prüfung aller Aspekte übersehen wird.
Damit Tübingen 22 nicht zum Stuttgart 21 wird müssen Argumente zu
Zeitersparnis                                                                                                      
Akzeptanz
Kosten
CO2 Ersparnis
Zukunftsfähig?
Kollateralschäden

dargestellt werden.

Verschlechterung für die Anbindung anderer Verkehrsmittel, für Fahrradfahrer, für die Mobilität für Alte und Gebrechliche und eine jahrelange Behinderung durch den Bau sind zu befürchten.

Großprojekte werden in der Regel nie zu den Kosten und zu der Zeit fertig, in der sie geplant sind. Woran liegt das? Meistens werden Großprojekte von Menschen geplant, die mit Leidenschaft oder finanziellem Interesse so ein Projekt vorantreiben. Dieses Selbstverliebtsein oder Profitinteresse am Projekt führt zu Illusionen und zum Ausblenden von möglicherweise nachteiligen Auswirkungen dieses Projekts. Die Kosten werden runter gerechnet. Denn, wenn die negativen Kommentare überwiegen, wird das Projekt in Frage gestellt und möglicherweise nicht mehr verwirklicht – also Ausblenden und Blenden. Auf dieser Seite sollen jetzt die verschiedensten Argumente gesammelt werde,n damit sowohl die positiven wie auch die negativen Aspekte von jedem nachgelesen werden können und sich so ein Urteil im Diskurs bilden kann. Ich möchte nicht verheimlichen, dass ich selber einen O-bus, der durch die Mühlstraße zu den Kliniken fährt, präferiere. Eine Bahn wäre mir als Radfahrer wegen der Schienen zu gefährlich. Der O-Bus ist leise, braucht nur eine kleine Batterie, braucht kein Schienennetz, keinen Umbau von Straßen und Neckarbrücke und kann als kleiner wie aucn langer Bus eingesetzt werden.

1 Kommentar zu „Warum eine Seite zur Stadtbahn?“

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